Transsexualität: fühle mich als Frau

Johanna437341
· Erstellt am 28.12.2016 · Update 3.02.2021

Ich Johanna, 37, fühle Mich schon solange wie Ich denken kann, als Frau ! Meine Eltern hatten da immer etwas gegen und taten DAs als Spinerei ab ! Jetzt möchte Ich DAs endlich mein Traum in erfüllung geht !!

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10 Kommentare

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  • Estheticonde
    Gekröntes Mitglied
    3.02.2021

    Hallo und herzlich Willkommen Felix!
    Hier in diesen Link: https://www.estheticon.de/verfahren/behandlung-der-transsexualitaet findest Du alle Informationen zur Geschlechtsangleichung, Erfahrungsberichte und Spezialisten, die Dir weiterhelfen können. Am besten Du klickst Dich einmal durch um einen Überblick zu bekommen.
    Ich hoffe, das hilft Dir ein wenig.
    LG Uli

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  • Felix995831
    3.02.2021

    Hallo bin der Felix aus fulda und ich fühle mich schon seit einem Jahr nicht mehr als Mann sondern Frau und ich brauche Hilfe wo muss ich mich hinwenden wenn ich eine Frau werden will. Ich ziehe mir auch BH und string ab und zu an mit freundlichen Grüßen Felix

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  • Spacy980578
    16.12.2020

    Hallo Caroline,
    ich habe am Anfang einfach bei der Ärztekammer angerufen und nachgefragt, ob ich eine Liste mit „Transgender- erfahrene“ Therapeuten geben könnte. Nachdem ich plausibel erklären konnte, dass ich dabei Hilfe bräuchte, bekam ich diese Hilfe. Versuche es mal, mir half es ein ganzes Stück weiter.
    LG Spacy

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  • Caroline939106
    25.07.2020

    Ich warte nunmehr seit 2 Jahren auf ein Therapieplatz.
    Und habe mehr als 100 therapeuthen angeschrieben und niemand fühlte sich verantwortlich einige waren hilfsbereit und einige gaben Tipps Adressen.Die haben sich aber nicht gemeldet seit Kind an bin ich im Körper gefangen es ist unerträglich das Teil zwischen den Beinen stört das bin nicht ich.ich hatte kurzfristig genau genommen für knapp 6 Stunden einen Therapieplatz für Transgender und danach ging die Therspeuthin aus Köln weg.seitden an läuft mir Die Zeit davon ich bin jetzt 50 Jahre

    Ich bräuchte Hilfe

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  • lisa922455
    25.07.2020

    Genau wie ich

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  • caroline888178
    3.03.2020

    Ich bitte die Schreibfehler zuentschildigen
    In der Eile geschrieben
    Lg

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  • caroline888178
    3.03.2020

    Hallo seit vielen klein an hab ich gemerkt das ich in einen falschen körper lebe anfangs hab ich gedacht ich muss damit leben und muss in der Aussenwelt nich verstellen
    Desto mehr uch es verdränge un so schlimmer wird es.
    Ich ziehe mich nach meiner ursprünglichen Erledigungen Arbeit einkaufen etc.. zurück
    Ich fühle mich wie in einer Zwangsjacke in was rein gedrängt was ich nicht bin
    Ich hatte eine Therapie begonnen diesbezüglich diese ist aber nach etwa 5 Stunden beendet wurden.
    Weil Sie aus Köln weg ging
    Ich weiss nicht mehr weiter ich hasse mich in spiegel an zusehen
    Ich möchte als vollkommene Frau leben hatte aus Verzweiflung Hormone bestellt
    Hab mich auf eine Wartliste setzen lassen.
    Aber ich will so nicht mehr
    Bitte kannst du mur helfen.

    Liebe Grüße
    Rainer

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  • Danni
    8.02.2017

    Hi!

    Da hast Du Dir aber was vorgenommen, leicht/einfach und \"mal eben schnell\" wird das definitiv nicht werden. Auch die OPs sind kein Pappenstiel und Du solltest brutal ehrlich den Umfang der OPs und sowohl die Wahl der Operateure sorgfältig bedenken und planen.

    Nun aber erstmal von Anfang an: Um überhaupt erst zu den OPs zugelassen zu werden, muß frau erstmal 18 Monate Psychotherapie/-analyse bei einem für Transexualität geeigneten Therapeuten absolvieren. Daneben sollte dann ein Endokrinologe oder Gynekologe oder Dermatologe oder Urologe wegen des Beginns der Hormontherapie aufgesucht werden. Das wird freillich und wommöglich nicht sofort so einfach klappen, weil auch dafür meist ein Arztbrief oder Indikation seitens des Psychotherapeuten oder sexualmedizinischen Gutachters benötigt wird. Zumal gebe ich zu bedenken, daß nicht bei weitem jeder Arzt, der theoretisch Hormone verschreiben \"darf\", auch tatsächlich die notwendige Kompetenz (und manchmal auch Motivation!) besitzt, Transsexuelle richtig zu behandeln.

    Diese Hormontherapie sollte dann auch schon mindestens 6 Monate laufen, um überhaupt dann die GaOP und/oder Brustaufbau bei der Krankenkasse beantragen zu können.

    Hört sich alles recht kompliziert an, isses aber nicht und kann mittels sorgfältiger Planung durchaus in einem kompakten Zeitraum absolviert werden.

    Aber das ist dann bei weitem noch nicht alles!

    Ein leidiges, aber umso wichtigeres Thema ist die Namens- und Personenstandsänderung. Die muß mit einem Formschreiben (Vorlagen findet man auf den Webseiten der einschlägigen SHGs) beim jeweils für Sie zuständigen Amtgericht beantragt werden, wobei sie schon bereits im Antragsschreiben ihre gewünschten Gutachter angeben können. IdR bekommen sie dann im Antwortschreiben mitgeteilt, welche Unterlagen von ihnen benötigt werden und welche weiteren Schritte sie unternehmen müssen. Ebenso müssen sie dann nach der erfolgten Personenstandsänderung dann selber bei ihrer Bank, Versicherung(en), Abonements, Kfz-Versicherung/-Zulassung usw ihren neuen Namen angeben. Viel Arbeit ich weiß ... aber auch alles schaffbar!

    Und dann wäre noch das Thema \"zusätzlich feminisierende OPs\" ... leider isses so, und da sollten wir uns keinen Illusionen hingeben(!), das die meisten MzF-TS im Alter Ü25 leider schon allzu sehr die Spuren der jahrzehntelangen \"Testosteron-Vergiftung\" tragen und ich kann versichern: Die Hormontherapie mit Estrogenen wird daran NIX ändern! Sprich: die männliche Hackfresse und die Bartstoppeln BLEIBEN!

    D.h. im folgenden dann, daß eine Bartentfernung, die idR von den Krankenkassen eher widerwillig bezahlt wird, oftmals privat finanziert werden muß und dafür allein schon ein finanzieller Aufwand von (je nach eingesetzter Technologie) 1000 bis 2500€ eingeplant werden muß.

    Dann kommt noch das Gesicht (wenn es denn notwendig sein sollte), daß man idR gerade bei MzF-TS Ü30 eig nur auf operativen Wege feminisieren lassen kann. Diese OP ist iA unter dem Kürzel FFS bekannt (= Facial Feminisation Surgery, einfach mal googlen). Diese OP ist je nach OP-Aufwand von 10000€ bis 30000€ teuer! Das ist ein Haufen Geld, keine Frage, aber es kann gerade die Lebensqualität von Spättransitionierten um ein vielfaches steigern und eine soziale Reintegration die Gesellschaft garantieren. Ich gebe zu bedenken, daß viele transitionierte Transsexuelle unter Diskriminierungen zu leiden haben, weil man ihnen \"den Mann immer noch ansieht\" bzw sie die Optik einer \"Karnevalstranse\" haben. Diesen misslichen Umstand kann frau aber mit einer FFS vermeiden, denn die optische Identifizierung des Geschlechtes einer Person erfolgt idR immer zuerst durch das Gesicht (das ist eine psychologisch erwiesene Tatsache!) : Da werden ihnen riesige Huppen und eine schöne Designermumu nix helfen, da sie idR \"draussen\" nicht splitternackt rumlaufen werden. - Ich selbst hatte so eine FFS und ich muß sagen, daß dies die beste Investition meines Lebens war, weil ich definitiv in Ruhe gelassen werde und ich \"draussen\" in der Öffentlichkeit auch von Passanten nicht mehr als \"Frau mit männlichen Migrationshintergrund\" erkannt werde.

    Ich würde mal sagen, lass das alles mal gut sinken und schlaf noch einige Nächte darüber, damit Du keinen kopflosen Schnellschuss machst und am Ende die ganze Chose noch bitter bereust. Vorallem: Plane immer alles genau und sorgfältig und habe auch immer einen Plan B in der Hinterhand, sichere Diene Finanzierung ab und versuch Dir eine solide berufliche und auch soziale Basis zu schaffen, die Dich auch toleriert bzw respektiert.

    Schon zu viele sind blauäugig, naiv und völlig planlos in das Abenteuer eingestiegen und danach lang und dreckig auf dem Boden der Realität aufgeschlagen und fristen nun ein freudloses Dasein als \"Trümmertranse\".

    LG
    Danni

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  • Spacy
    25.01.2017
    Bester Kommentar

    Hallo Johanna,
    ich bin den umgekehrten Weg gegangen und begleite jetzt mehrere Transgender beider Richtungen. Manche kenne ich persönlich, andere nur online und unter Nickname. Ich mache das Ehrenamtlich in meiner Freizeit, weil ich weiß, welcher steile Weg zu gehen ist. Einen Therapeuten ersetze ich nicht, aber ich kann zuhören und Tipps geben, wie ich es schon oft getan hab und am Anfang den neuen Wanderen die Scheu nehmen, sich jemanden anzuvertrauen. Seit sieben Jahren lebe ich in Österreich und halte mich über neue Gesetze und Bestimmungen auf dem Laufenden, in beider Länder. Mein Bester Freund hat durch meine Hilfe seinen Weg im letzten Jahr abgeschlossen. Gerne bin ich auch für andere da.

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  • Dr. med. Sixtus Allert

    Dr. med. Sixtus Allert

    · 28.12.2016

    Hallo,
    Wenn Ihre Angaben stimmen, sollten Sie zunächst die Bedingungen recherchieren, die mit der medikamentösen und operativen Behandlung des Tx verbunden sind. Damit ist einiges - auch sehr einschneidendes - verbunden, und das, bevor Sie auch nur die erste Tablette einnehmen. Insofern sollten Sie sich unbedingt zunächst in die Hände eines begleitenden Psychologen/ Psychiaters begeben, der mit der Behandlung Tx ausreichend Erfahrung hat. Daneben gibt es "Vorgaben" der Versicherung, die beachtet werden müssen, um Leistungen gewährt zu bekommen. Schließen Sie sich Selbsthilfegruppen an, die reichlich Tipps zu Ärzten, Therapeuten und dem neuen Leben an sich haben. Es liegt ein langer, teilweise anstrengender Weg vor Ihnen, den Sie nicht unbegleitet gehen sollten.
    Beste Grüße
    Dr Sixtus Allert

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