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Forumsbeiträge zu Anti-Aging

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Entstellt nach Hyaluronsäure Unterspritzung, starke Komplikationen

Annalena34
· Erstellt am 4.05.2014 · Update 11.09.2021

Sehr geehrtes Ärzte Team,

ich wende mich an Sie, weil ich seit der Unterspritzung meiner angeblich so schlimmem Falten um Nase und Mund nicht mehr weiter weiß und hoffe, dass Sie mir weiterhelfen können..

Vor 4 Monaten kontaktierte ich auf Empfehlung meines Gefäßchirurgen einen Unfallchirurg, der sich auf ästhetische Chirurgie spezialisiert hat. Ich hatte lediglich einen Beratungstermin vereinbart, und zwar nicht wegen einer Faltenunterspritzung sondern in einer anderen Angelegenheit. Bei diesem Termin spielte sich Folgendes ab:

Der Behandler stellte fest, dass meine tiefen Falten um Nase und Mund viel gravierender wären als mein eigentliches Anliegen, auch seine Sprechstundenhilfe stimmte ihm zu. Ich war dadurch sehr verunsichert und ich weiß noch ganz genau wie ich entgegnete, dass ich ganz und gar nicht diesen Eindruck hätte.. Leider willigte ich dann doch ein, als er mir anbot die Falten ganz schnell und leicht mit einer natürlichen Substanz, die die Kollagenbildung der Haut anregt, zu glätten. Im nächsten Moment hatte ich schon die Spritze im Gesicht, ohne genau zu wissen, um welche Substanz es sich handelt und wie diese wirkt.... Im Vorraus wurde ich gefragt, ob ich schwerwiegende Krankheiten hätte und erwähnte daraufhin meine Schilddrüsenunterfunktion, rheumatische Disposition, Schuppenflechte und Allergieneigung auf Haarfarben, Nickel, Penicillin und Nahrungsmittel. Für weitere Fragen von meiner Seite aus war leider zu wenig Zeit, da alles sehr sehr schnell ablief. Der Behandler befand diese Aspekte als "nicht gravierend", solche Krankheiten hätte er nicht gemeint, das wäre ja "nichts Schlimmes". Erst nach der Unterspritzung wurde ich gebeten noch schnell zu unterschreiben, was ich dann auch leider tat, ebenfalls ohne gelesen zu haben, worum es sich dabei handelte. Ebenfalls erst nach erfolgter Behandlung wurde mir der Preis für die Unterspritzung genannt, ich habe 260,- € für die Entstellung meines vorher doch so schönen Gesichts (mit dem ich mit meinen erst 34 Jahren im Übrigen immer sehr zufrieden war) bezahlt.

Wahrscheinlich kennen Sie solche Fälle wie den meinen und können über meine Naivität diesem Eingriff gegenüber nur den Kopf schütteln. Ich verstehe auch nicht, warum ich in dem Moment nicht reagiert, Skepsis geäußert oder auch gesundes Selbstbewusstsein gezeigt habe. Ich hatte jedoch nur die Vorstellung, dass die kleinen Fältchen geglättet werden und wurde leider nicht über die Wirkungsweise von Hyalurongel aufgeklärt.

Letztlich möchte ich Ihnen meine körperliche Reaktion auf die Unterspritzung schildern, denn diese ist bedenklich und ich hoffe, dass es irgendeine Möglichkeit zur schnellen Indikation und Behandlung gibt... Direkt im Anschluss an die Unterspritzung entwickelte sich entlang der Wange und Nase von den Augenwinkeln an eine Schwellung, die sich am Folgetag weiter vergrößerte, zusätzlich schwollen die Nase und die Halslymphknoten schmerzhaft an. Wochenlang war die gesamte Mimik und Mundmotorik so eingeschränkt, dass ich nur noch nuscheln konnte. Der gesamte betroffene Bereich hatte sich dann recht schnell Weiß gefärbt und nun wachsen netzartig überall blaurote Äderchen an die Hautoberfläche. Nun sind 4 Monate seit der Unterspritzung mit 1ml des Hyaluronsäuregel Fillers ( im Nachhinein erfahren) "Succeev One" vergangen, ohne dass es zu einer Verbesserung der Symptomatik kam.

Da der Behandler selbst sich nicht in der Verantwortung sieht, bzw. die aufgetretenen Komplikationen laut eigener Aussage nicht therapierbar wären, kontaktierte ich natürlich andere Ärzte. Therapieversuche mit starken Antihistaminika, Prednisolon, diversen Salben, Entwässerungstabletten, Lymphdrainagen und Antibiotikagabe blieben leider erfolglos... Die Reaktion lässt sich also eher nicht durch mich begründen, sondern liegt wahrscheinlich am Material und der Art seiner Einbringung unter die Haut.. Wäre es möglich, dass durch die Injektion große Teile des Fillers im behandelten Bereich nicht in, sondern unter die Hautschichten gespritzt wurden und daher zwischen den Fettgewebskompartimenten im Gewebespalt liegen oder sich vielleicht ein Biofilm um das Material gebildet hat? Diese Vermutung hat übrigens mein Hausarzt geäußert. Dafür spricht, dass sich die Ödeme unter der Haut sichtbar verschieben lassen und sich je nach aufgenommener Flüssigkeitsmenge, Temperatur, Berührung und Körperlage in ihrer Größe und Form verändern. Ich meine sogar, das sich bewegende Material im Ödem ertasten zu können. Die Lymphknoten sind ebenfalls je nach Schwellungsgrad immer noch schmerzhaft beteiligt. Teilweise schwillt auch das Gewebe in Mundhöhle von innen sehr stark an, man kann im Bereich der Mundwinkel sehr große Depots ertasten. Die Gesichtspartien und Konturen haben sich leider sehr unvorteilhaft verändert. Die Nase wird aus dem Gesicht gedrückt und ist ebenfalls stark geschwollen, die Augenpartie liegt zurückgetreten und der Mund ist nach unten gewandert. Unter den Augen haben sich tiefe Furchen gebildet, die vorher nie dagewesen sind. Die Gesicht wirkt völlig verschoben und meine Kinnpartie ist praktisch nicht mehr vorhanden. Die Ödeme ziehen entlang der Nase bis zu den Augenwinkeln, wobei die linke Seite stärker betroffen ist. Dafür ist die Schwellung an der rechten Seite im Bereich Mundwinkel/Kinn größer, sodass auch eine deutliche Asymmetrie sichtbar ist. Aus den unterspritzten Bereichen wachsen seit der 14.ten Woche eitrige Knoten an die Hautoberfläche.

Der Blick in den Spiegel ist zur Qual geworden, Freunde, Familie und Kollegen sind genauso besorgt und verstört wie ich. Ich bin so verzweifelt und kann mit diesem Ergebnis wirklich nicht weiterleben... Ich war doch so hübsch, hätte ich doch vorher nur gewusst, was durch dieses Teufelszeug passieren kann! Werde ich mein altes Gesicht überhaupt wiederbekommen oder muss ich mit bleibenden Schäden und einer lebenslang veränderten Optik rechnen?

Der Behandler führt die Symptomatik seit der Unterspritzung natürlich nicht unbedingt als Reaktion darauf zurück. Er ist eher überzeugt davon, dass ich "etwas mit den Nebenhöhlen" habe und könnte mich lediglich zu seinem Kollegen, einem befreundeten HNO-Arzt überweisen. Es wäre auch möglich, "dass die Problematik auf meine Zähne zurückzuführen ist"...(mein Zahnarzt hat nur müde gelächelt..). Er räumt jedoch ein" dass man sowas bei mir nie mehr machen darf", ich solle mich jedoch "nicht so anstellen", "so wie ich reagiere wäre das Material sowieso ganz schnell wieder weg".... Leider sieht die Realität anders aus!
Aus einer vertraulichen Quelle weiß ich, dass gegen den Behandler diverse Klagen aufgrund misslungener Eingriffe vorliegen. Ich suche auf diesem Wege jedoch nicht nach einem Gutachter, sondern lediglich nach einem erfahrenen Facharzt.

Zuletzt überwies mich die behandelnde Hautarztpraxis in die ambulante Dermatologie ins Krankenhaus mit Verdacht auf Lymphödem, doch auch dort waren die Kenntnisse bezüglich der Behandlung von Komplikationen mit Füllsubstanzen nicht ausreichend, ich wurde wieder an die Hautärzte verwiesen, da diese auch selber Unterspritzungen durchführen... Da dort bisher nur Fillergranulome mit Hyaluronidase behandelt wurden und seitens der Ärztin Bedenken bei der Nutzung des Enzyms in meinem Fall bestehen, wende ich mich nun an dieses Forum.

Leider findet sich hier in der Region (Wilhelmshaven/Oldenburg) kein Facharzt, der Erfahrungen mit der Therapie und dem Umgang von Komplikationen nach Unterspritzungen mit Füllsubstanzen hat. Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn Sie mir helfen könnten. Vielleicht gibt es ja auch irgendeine andere Möglichkeit, das Hyaluronsäuregel aus dem Gewebe zu entfernen. Die Behandlung mit Hyaluronidase scheint doch sehr gefährlich zu sein, zumal ich mich nie im Leben noch einmal mit einem Filler behandeln lassen will, falls dabei irgendwas schief geht! Theoretisch müsste man doch einfach nur den Gewebespalt eröffnen und das eingebrachte Material herausspülen oder absaugen können? Mir ist dabei selbstverständlich bewusst, dass ich die Kosten für einen eventuell erfolgenden Eingriff selber zu tragen habe. Ich wünsche mir wirklich nichts anderes mehr, als endlich von diesem Leiden befreit zu sein, möchte mein Gesicht wieder bekommen und hoffe, dass sich weitere Spätfolgen durch eine angemessene Therapie vermeiden lassen. So wie jetzt kann es einfach nicht weitergehen! Ich habe 4 lange Monate gewartet und es hat sich nichts getan... Wenn ich richtig informiert bin, kann sich das Material im Gewebespalt liegend doch auch nur erschwert auflösen, da es nicht mit der körpereigenen Hyaluronidase aus dem Blutkreislauf in Berührung kommt. Aufgrund der aufgetretenen Entzündungen in den unterspritzten Bereichen habe ich auch den Verdacht auf gebildete Biofilme aus Bakterien. Ich bin psychisch am Ende, voller Fragen und habe wirklich Angst. Daher bin ich in meinem Beitrag vielleicht etwas zu ausführlich geworden, was ich zu entschuldigen bitte.

Mit freundlichen Grüßen, Annalena34

(Im Anhang werde ich ein paar Bilder schicken, die mich vor und nach der Behandlung zeigen)

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32 Kommentare

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  • Sunjes
    11.09.2021

    Mir erging es ähnlich, kaum Aufklärung und schnelle Abfertigung. Ich habe auch mehrere Vorerkrankungen und war mir dessen Folgen nicht bewusst, es wurde immer suggeriert Hyaluron sei ein körpereigener Stoff und daher gut verträglich. Bei mir fing es jetzt ungefähr 3 Wochen nach der Behandlung an, ich muss sagen optisch bin ich super zufrieden. Mit gefällt das Ergebnis. Aber meine Haut ist aufeinmal in den Filler Bereichen sehr empfindlich, wird schnell rot. Und das Kinn ist ganz schlimm, habe ganz viele kleine Pickelchen, manche als auch mit Eiter drin. Hab mir erst nichts bei gedacht aber jetzt wo ich deinen Bericht lese wird es mir ganz anders. An eine lokale Entzündung habe ich noch gar nicht gedacht. Oh Mann…. Hast du mittlerweile eine Lösung gefunden?

    Lg

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  • _Est7052691
    9.11.2020

    Hallo Coco,
    es tut mir sehr leid, dass Du mit solchen Problemen zu kämpfen hast. Lass mich bitte noch einmal nachfragen. Du bist also in Kontakt mit Deinem Arzt, richtig? Hat nun eines der Antibiotika angeschlagen oder merkst Du immer noch keine Besserung?
    LG Uli und das Estheticon-Team

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  • Mila887989
    8.11.2020

    Diese Frage kann dir Keiner beantworten. Vielleicht ist es auch nur eine verlängerte Schwellung auf das Produkt....
    Was wurde dir gespritzt und wieviel ml pro Seite?

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  • Coco967114
    8.11.2020

    Danke mila!
    Hilfst mir viel!
    Kann es sein dass sich die schwellung etc nach paar monaten auflöst, oder dass dies auch schlimmer werden kann?

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  • Mila887989
    8.11.2020

    Belese dich über Hylase!!! Diese ist Off Label.

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  • Mila887989
    8.11.2020

    Wo die Hyaluronsäure liegt. Auf einem MRT ist sie sehr gut zu sehen. Aber mit Kontrastmittelgabe. Musst du zu dem Arzt, der es gemacht hat oder Hautarzt mit Erfahrung mit Unterspritzung hat usw.
    Hylase löst auch körpereigenes Fett auf.

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  • Coco967114
    8.11.2020

    Hallo mila
    Unterspritzung War vor ca 6 wochen , behandler rät zu hylase,
    3 versch Antibiotika ausprobiert!
    Langsam besserung?!
    Was wird bei MRT festgestellt? Wer überweist mrt?
    Lg

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  • Mila887989
    7.11.2020

    Hallo. Warst du schon bei deinem Behandler? Wann war die Unterspritzung?
    Hast du es mit Antibiotika probiert oder Kortison?
    Gab es bereits eine Bildgebung mittels MRT?

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  • Coco967114
    7.11.2020

    Hallo!!
    Ich habe auch entzünfung nasolabial, was soll ich machen??

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  • Mila887989
    31.03.2020

    Hallo Annalena.
    Wie hat es sich bei dir entwickelt?
    Ich habe auch sehr starke Komplikationen....die Ärzte machen die Augen zu. Unfassbar!
    Gerne auch per PN.
    Viele Grüße

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  • Sunny835684
    1.10.2019

    Hallo,

    ich habe auch ein Jahr nach einer Restylane Hyaluron Lippeninjektion ein Granulom an der Lippe. Schon damals, direkt nach der Behandlung, bekam ich Beulen ober-und unterhalb der Lippen, die mit Hylase aufgelöst wurden. Ich dachte, ich hätte es hinter mir, aber nun habe ich ein Jahr später ein Granulom. Welche Erfahrungen habt Ihr mit Granulomen gemacht? Antibiotika, Kortison, Hylase off-use, Chirurige....?? Oder ging es auch bei jemandem von selbst weg?

    Annalena, wie ist es bei Dir weiter verlaufen? Welche Therapien hast Du gemacht? Ist es besser?

    Alles Gute Euch allen!!!

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  • Nathalie776871
    2.02.2019

    Hallo Annalena,
    leider lese ich deinen Beitrag erst jetzt. Wie geht es dir mittlerweile? Meine Nasolbialfalte wurde mit Belotero unterspritzt.Ich habe fast gleiche Symptome. Die Knubbel die sich entzünden, es zieht bis in die Nebenhöhlen, die lymphknoten Schwellen an, meine Mundschleimhaut ist ganz dick. Kurz gesagt Schmerzen ohne Ende und nichts hilft. Ich habe auch zig Aztbesuche hinter mir und keiner konnte mir helfen. Ich Habe aber demnächst einen Termin bei einem Dermatologen/plastischer Chirurg der mir mittels Laser die verdickte Mundschleimhaut entfernt. Abwarten ob es hilft, aber Laser soll ja alle Bakterien auch Biofilm töten. Vor kurzem war ich bei einem Chirurgen der hat einen Knoten geöffnet und ein kleines, hartes, weißes Stück herausgeholt. Ergebnis habe ich leider noch nicht. Seitdem habe ich an dem Knoten keine Schmerzen mehr. Allerdings vermute ich das sich die Bakterien bei mir schon bis in die Lippe ausgebreitet haben, da ich dort auch entzündungerscheinungen habe. Leider gibt es gegen Biofilmbakterien kein Antibiotikum und ich hoffe das man mir mit Laser helfen kann. Ich hoffe dir geht es mittlerweile besser und du liest das und meldest dich dann mal.
    Liebe Grüße Nathalie

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  • Johann308110
    Gekröntes Mitglied
    9.08.2018

    ???

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  • Katili
    9.08.2018

    Ein ❤️liches Hallo...mir geht es genauso wie euch und ich weis auch nicht mehr was ich tun kann.

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  • Ivon
    28.07.2018

    Hallo Rose,,,
    Ich sah paar Wochen normal aus und seit vorgestern, wieder angeschwollen vom beiden Seiten ,
    Habe gehofft das ich endlich alles hinter mir habe. Aber leider doch nicht ?,,,,
    Traurig das kein Arzt sich hier meldet,,,

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  • Jessica438186
    22.07.2018

    Leider beschränkt sich das Problem nicht nur auf Norddeutschland. Bin durch halb Deutschland gereist, um Hilfe zu finden, ohne Erfolg. Es meldet sich ja auch hier kein Arzt, der seine Hilfe anbietet. Die schweren Risiken werden nicht benannt. Eine Ärztin meinte, ich hätte eben Pech gehabt....unglaublich. Hätte ich nur im entferntesten geahnt, wie es meinen Körper schädigt, ich hätte es niemals getan.

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  • Johann308110
    Gekröntes Mitglied
    22.07.2018

    Mir und vielen anderen geht's genau so. Alle bieten diese Unterspritzungen an ohne ausreichend auf die Nebenwirkungen hinzuweisen. Wenn man nachfragt, heisst es immer, dass kommt extrem selten vor. Anscheinend kann man hier doch schnell Geld verdienen . Ebenso wird zu wenig auf die Nebenwirkungen von Hyjase hingewiesen. Wenn der Kunde dann Probleme hat, ziehen sich viele gerne aus der Verantwortung oder lassen sich sogar unterschreiben, dass man keine Ansprüche mehr stellt. So ist es mir ergangen. Fühle mich sehr Alle in gelassen, vor allem Dingen im Norddeutschland gibt es wenige die hier wirklich wissen was dann zu tun ist. Dieses ganzen Unterstützungen bergen such grosse Komplikationen. Nur dieses dann zu behalten kostet Zeit und bringt kein Geld. Darauf haben dann viele keine Lust und wollen diese Patienten am liebsten nicht wieder sehen. Bei Kassenleistungen ist es etwas anderes, da stehen die Kassen dahinter aber bei Privstleodtungen wird man Alle in gelassen.

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  • Cymbeline
    Gekröntes Mitglied
    21.07.2018

    Schöner Sassoon Haarschnitt :)

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  • Rose723938
    11.07.2018

    Hallo, ihr Lieben. Ich leide schon seit bald 2 Jahren und es wird immer schlimmer und kein Arzt weiss mir zu helfen. Ich habe Knubbeln links und rechts habe ich eine Delle, wahrscheinlich wurde etwas verletzt durch die Unterspritzung. Ich kann auch nicht mehr, bereue es sooo sehr. Es sieht mega schlimm aus. Habe das Gefühl, alle gucken mich an. Trau mich kaum noch raus.

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  • Ivon
    28.06.2018

    Mein Problem ist auch das ich nicht weiß an welchen Arzt ich mich noch wenden soll, ,,,,
    Wäre schön, wenn r

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  • Joey123
    28.06.2018

    Ja davon sollte man ausgehen, seit gestern habe ich einen richtig dicken Knubbel auf der rechten Seite und überall Pickel im Gesicht. Weiß nicht um ehrlich zu sein, wo ich jetzt hin gehen soll!

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  • Jessica438186
    28.06.2018

    Man müsste doch eigentlich davon ausgehen, dass Unterspritzer mit den Problematiken vertraut sind. Leider scheint dies nicht der Fall zu sein. Wer ist denn spezialisiert auf Nebenwirkungen in Deutschland, wenn der behandelnde Arzt wie auch Unikliniken daran gescheitert sind?

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  • Joey123
    27.06.2018

    Bei mir 3 Monate und der Doktor kann es sich nicht erklären.

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  • Ivon
    27.06.2018

    Hallo Joey, habe auch Antibiotikum und Cortison genommen, aber bei mir hat auch nichts geholfen. , und mitleweile sind schon 4 Monaten vergangen und es wird nicht besser,,,,

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  • Joey123
    27.06.2018

    Ich habe mir im März die Marionettenfalten aufspritzen lassen und habe seit Mai spürbare Knubbel die mal größer und mal kleiner sind, aber mega Druckempfindlich, Antibiotika und Cortison hat nicht geholfen. Bin total unglücklich.

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  • Ivon
    27.06.2018

    ivon

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  • Ivon
    27.06.2018

    Hallo Sabrina, habe dein Beitrag gelesen und wollte nachfragen ob du noch immer das Problem hast. Ich habe im Februar hylaron in Bereich Wangen unterspritzen lassen und seit März gleiche Schwellung habe die Annalena schon erlebt hat. Bin verzweifelt das ich nicht mehr weiß, wie mein Leben weiter gehen soll,

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  • Sabrina634880
    6.01.2018

    Hallo, Annalena,
    ich lese diesen Beitrag jetzt Jahre später, da ich aufgrund eigener Probleme nach Ödemen im Anschluss an eine Hyaluronsäureunzerspritzung gegoogelt habe. Du hast ja offenbar auch sehr große Beeinträchtigen gehabt. Wie geht es dir heute? Konnte dir geholfen werden? Hat sich der Zusammenhang bestätigt? Gab es eine Therapie?
    Ich würde mich sehr freuen, wenn ich eine Antwort erhalte.
    Viele Grüße
    Sabrina

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  • Annalena34
    7.05.2014

    Erstmal vielen Dank für Ihre Reaktionen auf meinen Beitrag.
    Es wäre natürlich das Beste, wenn sich der Filler nach 8 Monaten tatsächlich auflöst und sich meine Problematik somit ebenfalls ergibt, doch momentan kann ich daran nicht glauben...
    Ich denke, dass ich den Rat von Professor Dr. Noah, es nochmal mit einem Antibiotikum zu versuchen erstmal annehme. Wäre Amoxicillin geeignet?
    Nur was soll ich tun, wenn die Entzündungen in den betroffenen Bereichen dadurch nicht zurückgehen? Kann man bei einer akuten Infektion überhaupt mit Hyaluronidase behandeln? Es wäre wünschenswert, denn lange halte ich es wirklich nicht mehr aus, die Druckschmerzen und sichtbaren Entzündungszeichen in den betroffenen Bereichen nehmen zu..
    Ich werde meinen Fall auch auf jeden Fall der DGAUF melden und mich nach erfahrenen Ärzten in meiner Umgebung umsehen. Ich hatte mich unter anderem schon einem Facharzt in Hamburg vorgestellt, wurde dort jedoch auch mit dem Hinweis \'noch nie gesehen, keine Erfahrung\' wieder abgewiesen.
    Da ich diese Reaktion aufgrund fehlender Erfahrung im Komplikationsmanagement bei Füllsubstanzen wie beschrieben schon etliche Male hinnehmen musste,
    würde ich mich sehr über mehr Resonanz bezüglich meiner Problematik freuen.
    Ist es sinnvoll, noch weitere Monate zu warten, bevor man mit einer Behandlung und Therapiemaßnahmen beginnt, oder könnte die Situation sich dadurch verschlimmern? Muss ich mit dauerhaften Schäden rechnen? Vielleicht ist ja ein Facharzt des Forumteams bereit dazu, mich zu behandeln, wenn ich weiterhin erfolglos auf meiner Suche nach erfahrener Hilfe bleibe...

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  • Dr. med. Christina Brunner

    Dr. med. Christina Brunner

    · 5.05.2014

    Liebe Annalena 34,

    zuerst möchte ich Ihnen sagen, dass ich Ihren Frust verstehe! Jetzt die vielleicht gute Nachricht, ich habe selbst Succeev 1-3 sehr häufig verwendet und keinerlei Reaktionen, die der Ihren gleichen beobachten können. Falls wirklich Succeev verwendet wurde, baut sich dies innerhalb von 6-8 Monaten ab. Mich wundert Ihre massive Reaktion an so verschiedenen Stellen, mit 1 ml kann man eigentlich gar nicht soviel anrichten! Es kann jedoch sein, dass Sie auf irgendeinen Konservierungsstoff ect. reagieren, hat ihr Hausarzt mal eine Blutuntersuchung durchgeführt. Ich denk man sollte in alle Richtungen schauen.
    Gute und vor allem baldige Besserung!!!

    Dr. Christina Brunner

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  • Volkhart Krekel

    Volkhart Krekel

    · 5.05.2014

    Liebe Annalena 34,

    ich empfehle bei Ihrem Befund die Vorstellung bei einem Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie (w/m). Nur ein Facharzt kann im Beratungsgespräch inklusive der klinischen Untersuchung individuelle Informationen über Ihren Befund vermitteln. Die Fachgesellschaft DGPRÄC stellt auf Ihrer Webseite das Feld Arztsuche zur Verfügung.

    Alles Gute für den weiteren Verlauf

    Volkhart Krekel

    www.taunus-aesthetics.com

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  • Prof. Dr. med. Ernst Magnus Noah

    Prof. Dr. med. Ernst Magnus Noah

    · 5.05.2014
    Bester Kommentar

    Hallo,
    Ihre Analyse ist sehr genau und gut. Sie haben eine Fillerkomplikation mit einer lokalen Entzündung. Zunächst sollte diese Entzündung behandelt werden. Versuchen Sie es mit Antibiose. Wenn die Rötung weg geht, ist Hyaluronidase das Mittel der Wahl. Sollte es nicht zur Besserung kommen , erfolgt eine Operation.
    Melden Sie den Fall der DGAUF . Sie können auch Frau Dr. Fischer in Potsdam kontaktieren. Sie sammelt die Fälle und hat ggf. Unterlagen zu der Substanz.
    Mit freundlichen Grüßen
    Prof. E.M. Noah

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